Doz. Dr. Bernhard Angermayr

Sodbrennen - Reflux
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Sodbrennen - Reflux

Fast jeder hatte schon einmal Sodbrennen. Meist resultiert es aus einem Zurückfließen von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre. Begünstigend kann ein sogenannter Zwerchfellbruch sein, jedoch kann man auch ohne diesen an Reflux und an einer Enttzündung in der Speiseröhre leiden. 

Sodbrennen heißt nicht Entzündung

Wenn man häufig Sodbrennen hat, dann könnte eine Entzündung der Speiseröhre vorliegen. Es kann aber auch sein, dass man nur empfindliche Nerven im Bereich der unteren Speiseröhre hat und keine Entzündung. Ebenso gibt es den anderen Fall, dass man keinerlei Symptome hat und trotzdem eine ausgeprägte Entzündung.

Wann abklären?

Bei längerdauernden bzw. wiederkehrenden Beschwerden ist eine Abklärung sinnvoll um zu Klären, ob eine Entzündung vorliegt. Wenn keine nachweisbar ist, dann ist häufig keine medikamentöse Therapie nötig. Bei Entzündung ist eine Therapie sinnvoll, da eine chronische Entzündung zu Blutungen oder zu einer Verengung der Speiseröhre oder auch zu Zellveränderungen (z.B. Barrett-Schleimhaut) führen kann, die sich zum Krebs weiterentwickeln können.

Die Abklärung erfolgt meist mit einer Magenspiegelung, die nicht schmerzhaft ist und mir Sedierung von mir durchgeführt wird.

In Abhängigkiet des Ergebnisses wird dann eine individuelle Therapie gemeinsam festgelegt.